Menschenbilder

Die Darstellung des Menschen hat sich im Verlauf der Geschichte noch mehr verändert als die aller anderen Motive. Religionen wie das Judentum und der Islam verbieten die Darstellung Gottes und vernachlässigen damit auch das Menschenbild. Frühe Darstellungen von Heiligen und Mythengestalten ließen Individualität vermissen. Selbst nachdem römische Skulpturen schon bewundernswerte Ausdrucksstärke zeigten, schien diese Fähigkeit wieder verloren zu gehen. Erst relativ spät in der Kunstgeschichte zeigen Bildnisse von Menschen individuelle, unverwechselbare Profile und Gefühle, wie Trauer und Freude. Mit dem Wandel der Stile und Perioden wurde verformt, geschönt, symbolisiert, heroisiert und karikiert.
Ich glaube, der Mensch ist bis heute für die Kunst das am schwersten Darzustellende. Ich habe es dennoch probiert und versuche es weiter.

Frauen zuerst,

dann die Kinder.

Lea und Mia sind zwei von den Kindern, die da mit Hilfe des Trampolins das Fliegen lernen.

Die 3 Bilder orientieren sich an historischen Madonnendarstellungen.

Aus Beobachtungen und Skizzen im Freien wurden im Winter Bilder.

Aber manchmal muss man sich auch mit sich selbst beschäftigen.

Das Selbstbildnis ist die schwerste Aufgabe für den Maler. Ich versuche es immer wieder und könnte die Reihe der Selbstversuche noch lange fortsetzen. Aber ich will ja nicht langweilen.

Hinterlasse eine Antwort